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Die Stadt Norderstedt

Norderstedt ist mit 76.758 Einwohnern (Stand 30.06.2014) die fünftgrößte Stadt im nördlichsten Bundesland Schleswig-Holstein und wird seit 1998 von dem amtierenden Oberbürgermeister Hans-Joachim Grote (CDU) regiert.

Eine stark strategische Ausrichtung auf das Thema Nachhaltigkeit, jahrelange umfangreiche Aktivitäten und zahlreiche Auszeichnungen für den Klimaschutz und für eine nachhaltige Entwicklung belegen das aktive Engagement der Stadt Norderstedt für CO2-Einsparungen.

Aufgrund der vielen Ansätze für eine nachhaltige Entwicklung Norderstedts und der zahlreichen Projekte in diesem Handlungsfeld ist Norderstedt als Pilotregion für das BMBU-Förderprojekt „B.A.U.M.-Zukunftsfonds – Pilotprojekt in drei Kommunen" ausgewählt worden.

  • Die Stadt Norderstedt ist seit 1995 Mitglied im Klima-Bündnis europäischer Städte und hat sich zu einer Minderung der gesamtstädtischen CO2-Emissionen um  10 % alle 5 Jahre ver­pflichtet.
  • Norderstedt hat 1999 über einen einstimmigen Beschluss der Stadtvertretung entschieden, sich auf den Weg hin zu einer nachhaltigen Entwicklung zu begeben. Dabei kommt es maßgeblich darauf an, möglichst alle Vorhaben, Maßnahmenund Projekte zugleich umweltverträglich, sozial gerecht und wirtschaftlich auszurichten.
  • Im Rahmen des Förderprojekts des Bundesministeriums für Bildung und Forschung „ZukunftsWerkStadt" entstand 2012 die Zielsetzung, dass Norderstedt bis zum Jahr 2040 zu einer klimaneutralen Stadt werden will.
  • Seit dem Jahr 2000 hat die Stadt Norderstedt 45 Auszeichnungen für die erreichten Leistungen einer nachhaltigen Entwicklung, insbesondere im Klimaschutz, erhalten.

Die Stadt Norderstedt sieht im Projekt REEG vor allem durch Mobilisierung hoch rentierlicher Energieeffizienzpotenziale in der Wirtschaft und in den privaten Haushalten eine große Chance, um dem Klimaschutz in Norderstedt  neue Impulse zu geben.

In ihren städtischen Liegenschaften betreibt die Stadt seit 2000 ein Energiemanagement. Systematische Sanierungen, das Ausschöpfen verhaltensbedingter Energiesparmöglichkeiten und der Einsatz von Ökostrom haben dazu geführt, dass über die Liegenschaften und durch den Betrieb der Lichtsignalanlagen und der Straßenbeleuchtung gut  60% weniger CO2 ausgestoßen wird, als es 1990 der Fall war. Damit hat die Stadt zugleich über 8 Mio. Euro an Energiekosten eingespart.

Mit der Gründung einer Energieeffizienzgenossenschaft und der Einrichtung eines lokalen Zukunftsfonds könnten über die so ausgelöste regionale Wertschöpfung und das Angebot einer transparenten, lokal wirksamen und sinnvollen Geldanlagemöglichkeit neue wichtige Elemente der Nachhaltigkeit in die Norderstedter Lebenswelt einfließen.